Arbeitsweise

Ich bin seit 1984 Rechtsanwalt und schon von frühester Jugend an hegte ich den Wunsch, diesen Beruf zu ergreifen.

In zwei Gedanken möchte ich zusammenfassen, was ich im Laufe der Zeit über meinen Beruf gelernt habe, während ich, unter Einsatz all meines Könnens und im Rahmen meiner Möglichkeiten, immer darum bemüht war, mein berufliches Handeln nach ihnen auszurichten.

Einerseits: Fachliche Kompetenz ist eine Grundvoraussetzung, die weder durch den Besuch einer Universität, noch durch das Ablegen von Fachprüfungen zu erwerben ist. Denn das Recht ist ein entscheidendes Abbild des Lebens und so befindet es sich, ebenso wie dieses, in permanentem Wandel, wodurch es fortlaufender Aktualisierung und Anpassung bedarf. Doch Erwerb und Aktualisierung von Fachkenntnissen allein ist nicht genug. Wir müssen offen bleiben für jedwede Veränderung unserer Umwelt, damit wir ihre Tendenzen richtig deuten, um daraufhin die möglichen Ansatzpunkte für unser Handeln bestimmen zu können.

Andererseits: Eine qualitativ hochwertige Ausübung des Anwaltberufes ist nicht vorstellbar, ohne seinen Klienten umfassend und gründlich kennen zu lernen und seine Probleme vollständig zu erschließen - dies sogar auch dann, wenn der Klient sich selbst über den Kern seines Problems noch nicht im Klaren ist. Dabei geht es immer nicht nur um ein Rechtsproblem im engsten Sinne, sondern auch und besonders um den Klienten als Menschen. Das bedeutet, unsere Aufmerksamkeit stets auch seinen Lebensumständen und gegebenenfalls seinem Arbeitsumfeld zu widmen.

Dies alles aber ist nur möglich unter der Voraussetzung, dass wir das volle Vertrauen unseres Klienten genießen - ein Vertrauen, welches gewonnen, verdient und unter allen Umständen erhalten und bewahrt werden muss.

Selbstverständlich gilt dies auch für die Zeit nach - hoffentlich zufriedenstellendem - Abschluss der Rechtssache.

 

copyright 2011. © dr. Sebestyén Tamás